Lernen mit Spass – auch im Fernstudium möglich

Der Gedanke ans Lernen ist in den meisten Fällen mit negativen Emotionen verbunden. Anstatt das zu tun, auf was man gerade Lust hat, muss man sich mit dem Buch, Skript, den Karteikarten oder dein eigenen Aufzeichnungen auseinandersetzen. Der Gedanke an Lernen mit Spass ist da sicherlich nicht der allererste, der einem kommt.

Lernen ist in erster Linie anstrengend. Anders als bei der Lektüre eines Buches rein der Unterhaltung wegen muss beim Lernen ein aktives Aufnehmen und Verarbeiten der Inhalte stattfinden. Das Gehirn wird hier ebenso stark belastet, wie etwa Muskeln beim Krafttraining. Der Gedanke an eine Stunde hartes Workout im Fitnessraum wird auch nicht bei jedem sofort die Freude ausbrechen lassen.

Wer dabei ist, ein Onlinestudium zu absolvieren, welches auch noch nebenberuflich stattfindet, für den kann Lernen noch viel mehr zur Qual werden. Nach einem 8 Stunden Job muss man sich noch mit den Büchern hinsetzen und den Stoff einpauken. Das erfordert jede Menge Motivation und Durchhaltevermögen. Die Frage ist, wie man Lernen auch mit Spass bewerkstelligen kann.

Lernen mit Spass sorgt für bessere Ergebnisse

Wer Spass am Lernen hat, der wird auch deutlich erfolgreicher lernen. Das ist kein Geheimnis und trifft auf fast alles zu, was wir so tun. Wenn man an einer Aktivität besonderen Spass empfindet, dann wird man diese auch mit einer ganz anderen Intensität durchführen als andere. Der Erfolg ist dann nur noch eine logische Konsequenz. Bedeutet das also, richtig lernen kann man nur mit Spass? Soweit kann man natürlich nicht gehen. Mit Disziplin und Zwang können ebenfalls gute Lernergebnisse erzielt werden.

Vorteile beim Fernstudium / Master?

  • Autonomie
  • Wer sich für ein Master oder Fernstudium entscheidet, der tut dies in aller Regel aus eigenen Überlegungen heraus. Die Entscheidung obliegt einem selber. Schon alleine diese Autonomie kann zu einem ganz anderen Lernerfolg führen als das in der Schule der Fall war, wo die meisten Schüler eher den Zwang zum Lernen sehen.

  • Selbstbestimmung
  • Im Fernstudium oder beim Master hat man ganz andere Möglichkeiten, sich selber zu organisieren, als das noch zu Schulzeiten der Fall war. Sicherlich bleibt die Orientierung an den anstehenden Klausuren und Prüfungen. Doch anders als in der Schule kann man sich das Lernen viel stärker selber organisieren.

  • Bedürfnis nach Kompetenz
  • Wer sich für einen Master oder eine andere Form der akademischen Weiterbildung entscheidet, der tut dies meist aus einem Bedürfnis nach mehr Kompetenz heraus. Allein hier steckt schon großes Potenzial, um auch beim Lernen die entsprechende Freude mitzubringen.

Diese Punkte sorgen unter anderem dafür, dass die Chance groß ist, beim Lernen für Master und Fernstudium Spass mit einbringen zu können. Wer Spass am Lernen hat, dem fällt es deutlich leichter, den Stoff aufzunehmen und zu behalten. Schon allein die Überwindung zum Lernen dürfte mit Spass eine ganz andere sein.

Lernen mit Spass aktiv fördern

Mit einigen Verhaltensweisen und Methoden kann man überdies die Freude am Lernen aktiv fördern.

  • Neues mit Bekannten verknüpfen
  • Neue Wissensinhalte merken sich sehr gut, wenn man sie im Zusammenhang mit bereits bekannten Informationen setzt. Das kann auch den Spass am Lernen verstärken. Dank der neuen Informationen können bekannte Gedankengänge weitergedacht werden, können bisher ungelöste Probleme gelöst werden, können bisher recht eindimensional betrachtete Sachverhalte aus neuen (und vielleicht viel faszinierenderen) Blickwinkeln betrachtet werden. Schon allein diese neuen Perspektiven auf bekannte Inhalte machen Spass.

  • Alle Sinne nutzen
  • Dieser Hinweis ist in der Praxis natürlich nicht immer leicht umzusetzen. Es steht aber fest, dass Lernen mehr Spass macht und auch erfolgreicher ist, wenn mehr als nur ein Sinn eingesetzt werden. Riechen, Schmecken, Hören, Sehen usw. können helfen, komplexe und schwierige Inhalte viel schneller und besser zu verarbeiten. Eine komplizierte Formel kann in einem visuellen Modell schon viel leichter zu verstehen sein. Schwierige Prozesse werden besser verarbeitet wenn man sie aktiv in einer Skizze zeichnet.

  • Mit spaßigen Aktivitäten verbinden
  • Wenn Lernen selber für einen persönlich nicht besonders lustig ist, dann kann man das doch einfach mit Aktivitäten verbinden, die einem Spass machen. Sport ist hier ein Beispiel. Wer gerne joggt, der kann die Zeit zusätzlich nutzen, um hier Lernstoff im Kopf durchzugehen. Vielleicht denkt man sich auch ein kleines Spiel aus und verknüpft Lerninhalte mit Etappen auf der Strecke, die erreicht werden müssen usw. So kann Lernen sprichwörtlich zum Spiel werden.

  • Gefühle mit einbringen
  • Mit Emotionen lernt es sich auch besser. Schon bei der Wahl des Fernstudium oder Masters werden sich die meisten Leute für ein Fach entscheiden, dass ihnen auch persönlich zusagt. Wer dann auch emotional an den Lernstoff geht und etwa Glück empfindet beim Einlernen von Formeln, Daten und andern Sachverhalten, der wird sich über positive Lernergebnisse freuen können.

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